Heute habe ich die Ehre, euch eines von Teufels Flaggschiffen genauer zu zeigen und meine Rezession darüber zu verfassen. Ich möchte keine übermäßig lange Einleitung niederschreiben, doch einige Details vorweg.
Ich habe das komplette Motiv 5 Set, die Decoderstation 5 und zwei Halterungstypen seit ca. 4 Wochen für euch im Test und ich bin mehr als —, nein das würde nun die Spannung nehmen, fangen wir von ganz Vorn an.
Räumlichkeiten und Aufbau
Ich teste für euch in einem ca. 35 m² großem und ca. 2,5 m hohem Raum, die Platzierung der fünf Satelliten Lautsprecher basiert auf der gängigen Art. Subwoofer in Nähe des Center Satelliten, front left & right etwa an den Ecken des Raumes wie auch Rear left & right.
Dabei habe ich die hinteren Satelliten (Rear) mit den Shortlock Wandhaltern in ca. 2,40m Höhe platziert. Hingegen die vorderen Satelliten (front) auf den M 50 P Standfüßen, in ca. 1,10m Höhe, sitzen.
Das Eingangsignal wird einmal über ein Cinch-Koaxial-Kabel (Digital) und einmal über ein optisches Kabel (Digital) in die Decoderstation 5 gegeben . In der Decoderstation 5 wird das digitale Signal umgewandelt und Analog, via. 3 Sterio-Cinch-Kabel, an das Motiv 5 weitergegeben.
Videotestberichte
Gestaltung & Design
Die Gestaltung wirkt durch die mit Klavierlack überzogenen Satelliten und den ebenfalls Klavierlackbeschichteten Subwoofer sehr hochwertig und man erahnt nicht im entferntesten, dass es sich bei der Schale der Satelliten um eine Hartplastikmischung handelt. Wie auch beim Motiv 2 sind die Kanten des Subwoofer’s abgerundet und durch die gleichmäßige Beschichtung wirkt dieser wie aus einem Guss. Wo die Satelliten ein Gitter aus Metall zum Schutz der Membranen aufweisen, müssen wir dies beim 250 mm großen Tieftöner leider missen, natürlich wirkt das große Membran grandios, jedoch sollte man mit Haustieren und Kleinkindern darauf achten, dass diese besser nicht erkunden, wie stabil eigentlich diese ‘große schwarze Schüssel’ ist. Der Luftanzug des Tieftöner’s befindet sich an der Unterseite und stört so überhaupt nicht die Optik, beziehungsweise das Design. Durch den auf der Rückseite versteckten Lamellenkühlkörper wird ständig dafür gesorgt, dass die Steuerung auf einer gesunden Temperatur bleibt und nicht bei einem Dauereinsatz das Rauchen beginnt.
Im Gegensatz zum Motiv 2 befindet sich der Infrarot-Empfänger für die Fernbedienung nicht auf der Oberseite sondern auf der Vorderseite, was es nun ermöglicht das Motiv 5 von weiter weg anzusteuern.
Satelliten
Kommen wir nun also zu den Satelliten Lautsprechern, diese sind mit ihren kleinen Maßen von H:16cm x B: 12cm x T: 11 nicht gerade groß, hingegen mit knapp 750g kleine Schwergewichte. In jedem der fünf Lautsprecher ist ein Chassis mit einem 25 mm Gewebe-Kalotte in Zusammenspiel mit einem langhubigen 100 mm Neodym-Mitteltieftöner verbaut. Durch diesen Aufbau erhalten wir ein geradezu Kino ähnliches Sounderlebnis, was die Hoch- und Mitteltöne angeht.
Damit meine ich scharfe Hochtöne, die rasant zu stoppen wissen, wie auch weiche Mitteltöne, die gerade Stimmen mit voller Präsenz wiederzugeben wissen. Die Mischung aus den 5 Satelliten und dem Subwoofer, zu dem ich gleich genauer kommen möchte, vermag es so ziemlich jeden Konkurrenten im gleichen Preisbereich zu verdrängen.
Natürlich ist diese Aussage voll und ganz Ansichtssache, denn wie auch bei Bildern ist es beim Klangerlebnis eine völlig freie Meinungsäußerung und mit Sicherheit Geschmackssache.
Auf der Rückseite der Satelliten Lautsprecher findet man ein im Gehäuse versenktes Muttergewinde was erlaubt, diese einfach und schnell an Halterungen zu schrauben und dort auch sicher zu befestigen.
Subwoofer
Der Subwoofer ist eine Sache für sich, er vermag es sehr sachte an die Wiedergabe der tiefen Töne zu gehen. Doch wenn es mal gefragt ist schnell, hart und mit voller Kraft zur Stelle zu sein, so meistert er auch diese Aufgabe recht gut. Lasst mich ein Beispiel dafür machen.
Gehen wir davon aus, wir schauen das normale Abendprogramm, mit einer Serie wie ‘The Big Bang Theory’, und wollen zur Genusssteigerung ein Heimkino Surround Sound, so merkt man wohl, dass der Subwoofer an ist, aber er ist nicht so präsent, dass er den Satelliten die Show stiehlt. Hingegen in einer Partie ‘Halo’ (Ein Ego-Shoter Spiel auf der XBox), kann der Sub bei jedem Schuss mit einer mächtigen Anwesenheit schnell die Satelliten in den Schatten stellen.
Natürlich lässt sich durch manuelles Einstellen die Stärke des einzelnen Elemente beeinflussen bzw. auf seine Wünsche einrichten, doch in den Standard-Einstellungen wird meines Erachtens auf diese Eigenschaft abgezielt.
Mir jedenfalls gefällt diese in brisanten Situationen verstärke Anwesenheit des Basses.
Nun zur Rückseite. Auf dieser befinden sich die Cinch-Eingänge für Front, Rear und Center, diese weiter unterteilt in Left & Right. Ebenfalls auf der Rückseite hat man die Option wie das Motiv 5 vorgehen soll wenn es Strom hat, soll es aus bleiben, automatisch angehen sobald ein Signal kommt oder immer an sein. Dann wären da noch die fünf, jeweils zwei, Ausgänge für die Satelliten und der Netzsteckplatz. Zu guter Letzt möchte ich natürlich nicht die Maße vergessen. Der Sub besitzt die Maße von T: 32,50 cm x B: 31,00 cm x H: 47,50 cm und wiegt ziemlich genau 13 kg.
Decoderstation 5
Unverzichtbar. Die Decoderstation 5 ist eins der wohl genialsten Geräte das ich jemals in Bezug auf HiFi Zubehör in den Händen gehalten habe. Kurz, die Decoderstation 5 ermöglicht es, digitale Signale in analoge umzuwandeln und so an beispielsweise das Motiv 5 ordentlich weiterzugeben. Jetzt denken manche eventuell, was das denn für einen Sinn hat. Natürlich lässt sich durch die Decoderstation nicht aus einem 2.1 Signal ein wirkliches 5.1 Signal zaubern, nein. Zum Beispiel mein Fernseher, dieser besitzt nur einen 3,5 Klinke Ausgang (Für Kopfhörer) oder ein Koaxial-Cinch zur Ausgabe des Sounds. Will ich jetzt den Sound des Fernsehers am Motiv 5 wiedergeben, so habe ich nur die Möglichkeit dies über die 3,5 Klinken Schnittstelle zu tun, doch was ist daran nicht gut? Steckt man beim Motiv 5 nur ein Stereo-Cinch-Kabel an, so vermag dieser es leider nicht, nur ein 2.1 Sound wiederzugeben, stattdessen gibt er ein künstlich erzeugten und somit nicht realen 5.1 Sound wieder. Soll heißen, er verfälscht den Klang und gibt ihn auf 5 Satelliten, anstatt auf nur 2 wieder. Für genau solche Probleme wurde die Decoderstation 5 geschaffen. Man nehme ein Koaxial-Cinch-Kabel und verbinde Fernseher und Decoderstation, danach nehme man drei Stereo-Cinch-Kabel und verbinde Decoderstation und Motiv 5. (Diesen Aufbau zeige ich auch im Videotestbericht) Kommt nun ein 2.1 Signal, so geht es digital vom Fernseher zur Decoderstation, wird hier umgewandelt und analog aber noch in 2.1 an das Motiv 5, dort werden nun also nur 2 Satelliten und der Sub angesprochen und somit auch nur diese betätigt. Genau das gleiche passiert, wenn ein wirkliches 5.1 Signal kommt, es wird von der Decoderstation originalgetreu verarbeitet und analog weitergegeben. Einfach genial!
Wandhalter Shortlock
Der kleine aber feine Wandhalter, der auf den Namen Shortlock hört, ist eine smarte Sache. Durch die gute Verarbeitung und die Möglichkeit, ihn über zwei Achsen beliebig auszurichten, machen ihn für kleinere Satelliten wie die vom Motiv 5 wirklich interessant. Einziger Minuspunkt an diesem Produkt stellen die mitgelieferten Dübel dar, denn diese sind leider nicht gerade hochwertig und so empfehle ich, diese nicht zu benutzen. Wer möchte schon, dass die Hochtöner in Höhe des Tieftöners fallen. Doch Dübel sind glücklicherweise keine teure Anschaffung und sollten deshalb kein ausschlaggebender Punkt sein, das Produkt zu meiden.
Wer sich ein genaueres Bild der Wandhalterung machen möchte, dem empfehle ich, die Videotestbericht darüber zu begutachten.
Im Großen und Ganzen gefallen mir die Schortlock’s wirklich gut und durch ihre minimalen Maße lassen sie sich auch gut hinter den Satelliten verstecken, genau diese Eigenschaft sollte alle Perfektionisten wie mich wahrscheinlich erfreuen.
Zu kaufen gibt es die Wandhalterung Shortlock direkt bei Amazon für ca. 29 Euro.
Standfuß M 50 PU
Die Standfüße der Reihe M 50 PU, glänzen mit durchdachtem Aufbau und der Möglichkeit, diese im Bereich von 70 cm bis auf 110 cm zu verstellen. Durch den großen, flachen Standfuß bekommen diese eine hohe Stabilität und halten die darauf platzierten Satelliten ordnungsgemäß und gut. Auch der durchdachte Aufbau ermöglicht, die Lautsprecher-Kabel durch die Stange direkt zu Boxe zu zu führen. Der Standfuß besteht zum Großteil aus Metall, durch das Plastikgewinde an der Seite leider nur zum Großteil. Wie aber auch im Videotestbericht erwähnt, nehme ich an, dass sich das Gewinde, wenn es aus Metall wäre, verhaken würde, und so einen zu großen Verschleiß erzeugen würde.
Auch dieses Zubehör zeige ich im Videotestbericht noch einmal genauer.
Kaufen kann man sich diese leider nicht über Amazon und somit nur bei Teufel direkt >> Standfuß M 50 PU kaufen.
Klangerlebnis/Fazit
Das komplette Set überzeugt nicht nur beim Filme schauen, sondern vor allem beim Spiele spielen, die meisten Spielkonsolen bieten die Möglichkeit, den Sound digital abzunehmen und bieten uns somit den vollen 5.1 Genuss.
Das Motiv 5 beweist, dass auch in dieser Preisklasse hochwertiger Sound möglich ist und durch die gute Zusammenarbeit aller Komponenten ist der nächste Abend mit Freunden jetzt schon ein Abenteuer der Spitzenklasse.
Was geht schon über einen Abend mit Freunden, Snacks, einem guten Film und richtig gutem Sound.
Kurzum, das Teufel Motiv 5 Digital Set vermag es, grandios die Stimmung der Bilder in Tönen wiederzugeben. Genau dieser Faktor überzeugte mich und somit ein klares “Ja” zur Frage “Ist dieses Produkt eine Kaufempfehlung wert?”




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