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Chaos Computer Club knackt den Bundestrojaner

Chaos Computer Club knackt den Bundestrojaner

Der Chaos Computer Club (kurz CCC) ist die größte europäische „Hackervereinigung“. Immer wieder kritisiert dieser Verein staatliche Eingriffe, welche die Freiheit im Internet beschränken. Dazu gehört auch der so genannte Bundestrojaner.

Der Bundestrojaner ist eine Schadsoftware, die sich kaum von anderen Trojanern unterscheidet. Außer der Tatsache, das er vom Staat, anstatt von „Hackern“ eingesetzt wird um bestimmte Personen zu überwachen. Laut dem CCC wurde ihnen der Trojaner zugespielt. Er wurde dann gründlich untersucht.

Der Trojaner kann mehr, als man vermuten würde: „Die untersuchten Trojaner können nicht nur höchst intime Daten ausleiten, sondern bieten auch eine Fernsteuerungsfunktion zum Nachladen und Ausführen beliebiger weiterer Schadsoftware“.

Auch Sicherheitslücken wurden gefunden. Denn der Kanal zum Nachladen von Software ist absolut ungeschützt. Nichts ist hier verschlüsselt. Somit sind Computer, auf denen sich der Trojaner befindet absolut ungeschützt.

Der Einsatz eines solchen Trojaners vom Staat ist meiner Ansicht nach wirklich eine Frechheit. Der Trojaner gefährdet einen infizierten Computer sehr deutlich.

Antiviren-Software-Hersteller erhielten vom CCC eine Kopie. Damit sollte der Trojaner im Laufe des Tages von den führenden Antiviren-Programm-Herstellern erkannt werden. Das dürfte die Behörden dann wohl am meisten an der ganzen Geschichte aufregen.

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