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Google verschlüsselt Websuche

Google verschlüsselt Websuche

Google will die Websuche in den nächsten Wochen für eingeloggte User auf SSL umstellen. Die Funktionalität, die nun zur Default-Einstellung werden soll bietet Google schon seit anderthalb Jahren.

Für den Nutzer ergibt sich hierbei der Vorteil, dass seine Suchanfragen anonym bleiben. Diese Daten können natürlich sehr interessante Rückschlüsse auf eine Person beziehen.

Das ganze klingt nun wie ein Vorteil für jeden. Ist es aber nicht!

Im Online-Marketing ist das SEO (Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung) ein sehr wichtiger Bestandteil. Es besteht daraus, die Website (bei gutem SEO) hinsichtlich Usability, Content, Design etc. zu optimieren um bei bestimmten Keywords besonders gut zu ranken. Ein Keyword ist eine Suchanfrage, das Wort, welches der Nutzer bei Google eintippt.  Einer der wichtigsten Vorgänge des SEO ist die natürlich die Analyse. Durch Webtracker (wie auch Google Analytics) lässt sich nachvollziehen, mit welchen Keywords die Nutzer auf die Website gelangen.

Weil Google nun die Suche verschlüsselt können diese Daten nun nicht mehr gesammelt werden. In der Online Marketing-Szene schlug diese Meldung also ein wie eine Bombe. SEO.at hat einige Reaktionen auf diese Meldung gesammelt.

Die Daten der nicht eingeloggten User können natürlich weiterhin gesammelt werden. Es kommt dabei natürlich darauf an, wie viele User Google im eingeloggten Zustand benutzen. Das dürfte jedoch ein signifikanter Anteil sein.

Laut Google soll man zukünftig mehr Daten aus den Google Webmastertools verwenden. Meiner Ansicht nach reichen diese Daten jedoch nicht aus, um das bisherige Tracking zu ersetzen. Eins steht nun jedoch fest, SEO kann bald ohne sehr teuren Tools kaum noch gut durchgeführt werden. Weil hier einfach eine große Menge an Daten gebraucht wird, die kaum noch irgend wo kostenlos zu holen sind.

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